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10.10.2021
30.10.2021

„Ein Traum: eine fremde Sprache kennen und sie dennoch nicht verstehen.“
Roland Barthes

Für viele westliche Künstler_innen, die sich im Rahmen einer Residency in Japan aufhalten, dürfte Roland Barthes’ „Das Reich der Zeichen” eine wichtige Referenz sein. In Form einer Sammlung von Miniaturen, in denen einzelne Eindrücke in Szene gesetzt werden, untersucht Barthes hier Japan nicht als empirische Realität, sondern vielmehr als ein phantasmatisches Szenario von Aufteilung und Rahmung, in dem alles in rituelle Gesten und Handlungen eingebettet zu sein scheint.

Die kurzen Texte bleiben dabei prozessuale, choreografisch inspirierte Fragmente, nicht frei von Prätention: Speisen als Partitur; Essen als Szenografie; Zerteilen, Anordnen, Bewegen als eine Kunst der Zubereitung; Analogien zu japanischer Malerei, Kalligrafie, dem Haiku etc. Insbesondere letzteres betrachtet Barthes als emblematisch für die Leere des japanischen Zeichens, seien doch die drei Zeilen nicht dazu bestimmt, Sinn zu verdichten sondern ihn auszuhebeln, analog zu den zahllosen grafischen Gebärden, von denen er die japanische Kultur durchsetzt sieht.

Unter Bezugnahme auf durch die hier beschriebenen Beobachtungen des japanischen Alltags evozierte Begriffe wie Differenz, Distanz, Zurückhaltung, Abstraktion, Stilisierung, Funktionalität, die Befreiung von Sinn etc. versammelt die Ausstellung „The Empire of Signs in Various Forms and Dimensions“ Arbeiten, die im Kontext eines Aufenthalts in Tokio im Rahmen des Auslandsatelier-Programms des österreichischen Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport entstanden.

Da sich die Künstler*innen unterschiedlicher Arbeitsweisen bedienen, ist die Ausstellung – analog zum „Reich der Zeichen“ – als eine disparate Gruppierung der aus diesen resultierenden Perspektiven auf Japan konzipiert. „In various forms and dimensions”, also auf verschiedene Art und Weise in Bezug auf künstlerische Praxis und Medien, thematisieren die Arbeiten unterschiedliche Facetten der Begegnung mit Materialitäten, Objekten und Körpern während des Aufenthalts in Japan sowie deren Nachwirkungen.

Die Ausstellung soll einen Eindruck der vielfältigen künstlerischen Produktion im Rahmen des Auslandsatelierprogramms in Tokio vermitteln, ohne jedoch Japan als ästhetisches Programm abzubilden. 2022 wird die Ausstellung  im österreichischen Kulturforum in Tokio zu sehen sein. Besonderer Dank gilt dem BMKÖS sowie dem Österreichischen Kulturforum Tokio für die Förderung der Ausstellung.

Um die Räumlichkeiten zu betreten, müssen Sie ein negatives Testergebnis, eine vollständige Impfung oder die Bestätigung einer zurückliegenden COVID-19-Infektion nachweisen können. Bitte halten Sie Ihren Nachweis am Eingang bereit.

Albert Allgaier

Bernadette Anzengruber

Jessyca R. Hauser

Marlene Maier

Kai Maier-Rothe

Lena Sieder-Semlitsch

Benjamin Tomasi

Saaltext

The Empire of Signs in Various Forms and Dimensions

Albert Allgaier, Bernadette Anzengruber, Jessyca R. Hauser, Marlene Maier, Kai Maier-Rothe, Lena Sieder-Semlitsch, Benjamin Tomasi

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