IMMUTABLE MOBILES

Brishty Alam
Claude Closky
Nikolaus Gansterer
Isabella Kohlhuber
Ausstellung
13 — 28/5 2015
Eröffnung
12/5 2015 19h
„You have to go and to come back with the ‘things’ if your moves are not to be wasted. But the ,things‘ have to be able to withstand the return trip without withering away. Further requirements: the ,things‘ you gathered and displaced have to be presentable all at once to those you want to convince and who did not go there. In sum, you have to invent objects which have the properties of being mobile but also immutable, presentable, readable and combinable with one another.“
Bruno Latour

„We like lists because we don’t want to die.“
Umberto Eco

Bruno Latour führt den Begriff der „Immutable Mobiles“ ein, um die oft wenig thematisierte, aber dennoch zentrale Bedeutung der Bildproduktion im Feld der Wissenschaft deutlich zu machen. Diagramme, technische Zeichnungen und Listen besitzen die Fähigkeit, jenseits von Sprache und argumentativer Logik, affektiv zu überzeugen und damit Paradigmenwechsel herbeizuführen. Das Ausstellungsprojekt Immutable Mobiles untersucht die Verwendung diagrammatischer Bildpraktiken im Feld der Kunst. Seit Marcel Duchamps weitsichtigem Umgang mit technischen Zeichnungen und Diagrammen, die er mit dem Begriff der Präzisionschönheit verband, und die für ihn vor allem eine konzeptuelle Erweiterung des Darstellbaren hin zu komplexen Prozessen und Verhältnissen jenseits des Sichtbaren eröffnete, gibt es ein gesteigertes Interesse von Künstler_innen an den Möglichkeiten solcher Darstellungsformen. Dabei geht es manchen Künstler_innen wie etwa Claude Closky darum, die Banalität der diagrammatischen Sprache der Ökonomie zu kritisieren. Andere entwickeln einen eigenständigen diagrammatischen Kosmos der als Erweiterung zur Verfügung stehender Modellwelten gelesen werden kann (Nikolaus Gansterer). Zudem spielt Sprache, die in Form von Listen zum Bild gewendet wird, eine besondere Rolle in diesem Zusammenhang. Immutable Mobiles präsentiert unterschiedliche Zugänge und Praktiken, die sich auf je eigene Weise mit quasi-wissenschaftlichen Repräsentationsformen auseinandersetzen.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit Axel Stockburger realisiert.

Brishty Alam
Claude Closky
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