FRIENDLY FIRE

Ausstellung
23/10 — 14/11 2019
Eröffnung
22/10 2019 19h
Performance „Wonder Boy“ von Barbi Markovic
22/10 2019 20h
Videospiele konnten sich im Laufe des letzten Jahrzehnts mehr und mehr vom Stigmata des Bubenzimmers befreien und sind längst im Mainstream der Unterhaltungsindustrie angekommen. Seit einigen Jahren übertreffen die Umsätze der Videospielindustrie jene der Film- und Musikbranche und selbst in allgemeinen Nachrichtenmedien entwickelt sich das verhältnismäßig junge Medium zu einem präsenten Thema.

Dabei fällt auf, dass die technische Evolution von Mainstream-Videospielen deren erzählerische Entwicklung immer weiter überholt. Die Mehrheit zeitgenössischer Videospiele charakterisiert sich durch repetitives, militarisiertes Gameplay, das die immer gleichen Heldentropen vermittelt. Die hyperrealistischen und überwältigenden digitalen Welten funktionieren damit oftmals als hegemoniale Reproduktionsmaschine, das Potential eines interaktiven Mediums, Wertvorstellungen der Konsument_innen herauszufordern, wird meist nicht ausgereizt.

An diesem Punkt setzen die Arbeiten von Robin Klengel, Leonhard Müllner und Michael Stumpf an. Als offenes Künstlerkollektiv Total Refusal analysieren sie Videospiele kritisch, appropriieren deren überwältigende Ressourcen und führen sie neuen Zwecken zu. Das Kollektiv bewegt sich innerhalb der Spiele, ignoriert jedoch angedachte Spielregeln und sucht durch neues Gameplay „öffentliche“ Räume mit kritischem Potential zu erschaffen.

In Friendly Fire zeigt Total Refusal neben anderen Arbeiten auch eine Vorabversion ihres neuen Films „How to Disappear“, der sich mit dem Thema des Desertierens in der Realität und in Videospielen auseinandersetzt.

Leonhard Müllner arbeitet als Künstler im öffentlichen und digitalen Raum und schreibt momentan an seiner Doktorarbeit an der Linzer Kunstuniversität am Institut für Kunst und Kulturwissenschaften.

Robin Klengel arbeitet in Graz und Wien als interdisziplinärer Künstler, Illustrator, Kulturanthropologe und Vizepräsident des Forum Stadtpark.

Michael Stumpf studierte Philosophie an der Universität Wien. Er arbeitet als Künstler, Gestalter und Kulturtheoretiker.

Barbi Marković studierte Germanistik in Belgrad, ist Schriftstellerin und Künstlerin und lebt in Wien. Wonder boy ist ein Computerspiel aus dem Jahr 1986, das ursprünglich für Spielhallen entwickelt wurde. In der gleichnamigen Performance begegnen einander Literatur und Computerspiel in einem literarischen Walkthrough.

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FRIENDLY FIRE

STUCK KEYS

MEMPHIS at Parallel Vienna

ÜBER KUNST SCHREIBEN

FRAGILE NARRATIVES

LEAN

BELLADONNA

REUNION

THINGS. VON DINGEN UND ZEICHEN

LISTENING SESSION – A MOMENT IN ECHO PARK

A MOMENT IN ECHO PARK

HAUPTSACHE GEMEINSAM III

HAUPTSACHE GEMEINSAM II

HAUPTSACHE GEMEINSAM I

HAUPTSACHE GEMEINSAM

0FF8N0FF – Concerts

0FF8N0FF – Spaces Alive #abstract

IN CASE OF UNCERTAINTY

SERVICE UNAVAILABLE

SHIFTING BASELINES

0FF7N0FF

SINGLE KEYS

DUST TAPE VOICE

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WHISPERING MIMICRY

SENA BAŞÖZ
LISA TRUTTMANN

DIE KUTSCHE IM SCHLAMM

ZUKUNFT JETZT! —
POLITIK DER DIGITALEN MASCHINEN

ZUKUNFT JETZT! —
POLITIK DER DIGITALEN MASCHINEN

PARTY PARTICLES

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XX

ESSAY AS A STATE OF MIND

ZUKUNFT JETZT! —
GRENZEN, BARRIEREN, BARRIKADEN?

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GRENZEN, BARRIEREN, BARRIKADEN?

FAST NUR HAUT, MARGARINE.

KLASSENFAHRT ATHEN

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ZUKUNFT JETZT! —
DIE ZUKUNFT DER ARBEIT

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DIE ZUKUNFT DER ARBEIT

BEWEGUNGSNOTATIONEN

GARDEN OF DESIRES

ATHENS @ MEMPHIS

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WESENLOSE PHANTOME

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WHAT THE HELL IS UP TO US?

PARALLAXE 12

SEHNSUCHT IST HEILBAR

PARALLAXE 11

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PARALLAXE 10

PRETTY STRAIGHT FORWARD

THE CITY AND ME

WIR SIND DA. ZUMINDEST ERINNERN WIR UNS DARAN.

PARALLAXE 9

IMMUTABLE MOBILES

PARALLAXE 8

PARALLAXE 7

PARALLAXE 6

PARALLAXE 5

PARALLAXE 4

GENERATIONENPFADE – NEREDEN NEREYE

PARALLAXE 3

KONZERT II: PERMANENT EXPEDITION

KONZERT I:PERMANENT EXPEDITION

PERMANENT EXPEDITION

HOHE TÜRME TRIFFT DER BLITZ

PARALLAXE 2

TELEFUNKEN BAJAZZO

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WITH ANONYMOUS & OTHERS

PARALLAXE 1

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